Literatur zu den Themen Hochbegabung, hochbegabte Kinder und Hochbegabtenförderung


Literatur für Eltern


Brandenstein, Maria
Hochbegabt? Besondere Begabungen erkennen und gezielt fördern, Cornelsen Verlag 2003, ISBN 3589216638
Brandenstein erläutert, wie hoch begabte Kinder auffallen, wie man überdurchschnittliche Begabungen erkennen kann und vor allem, wie sie angemessen gefördert werden können. Am Schluss befindet sich ein nützlicher Adressenteil. Ein informativer, übersichtlicher und ansprechend aufgemachter Kurz-Ratgeber für Eltern.

Tania M. Prado ist Leiterin der Beratungsstelle der Arbeitsgruppe für Begabungsforschung am Psychologischen Institut der Universität Hamburg.


Fitzner, Thilo
Genial, gestört, gelangweilt? ADHS, Schule und Hochbegabung, Beltz Verlag 2005, ISBN 3407221665
Winston Churchill wollte nicht lesen lernen, Leonardo da Vinci nicht arbeiten, und Thomas Alva Edison flog wegen seines Verhaltens von der Schule. Heute würde bei diesen drei Genies wahrscheinlich AD(H)S diagnostiziert.
Zunehmend wird das Phänomen der Hochbegabung mit der Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) in Zusammenhang gebracht. Besteht tatsächlich ein erhöhtes Risiko für Hochbegabte, aufmerksamkeitsgestört zu sein? Oder ist vielmehr eine besondere Gefahr bei hochbegabten Kindern gegeben, fälschlicherweise als aufmerksamkeitsgestört zu gelten, weil sich viele dieser Kinder aufgrund von "geistiger Unterforderung" in der Schule langweilen und mit einem Verhalten reagieren, das in fataler Weise dem Verhaltenssyndrom ähnelt, das als AD(H)S bezeichnet wird? Wie kann die Schule allen diesen Kindern gerecht werden - den Hochbegabten ebenso wie den Kindern mit ADS? Anerkannte Fachleute diskutieren diese Fragestellungen auf dem neuesten Stand der Forschung, Praktiker schildern die Möglichkeiten und Grenzen einer adäquaten Beschulung, der Förderung und der sozialen Integration. Völlig neu und äußerst hilfreich für Eltern, aber auch für LehrerInnen und Therapeuten sind die Beiträge, die Rechtsfragen und Möglichkeiten der Kostenübernahme besonderer schulischer und therapeutischer Maßnahmen erörtern.


Friedrichs, Julia
Gestatten: Elite, Hoffmann und Campe Verlag 2008, ISBN 9783455500516.
Julia Friedrichs ist 25, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot unterbreitet - sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man sich darunter vorstellt, erlebt sie bei einem Edel-Assessment-Center - und ist schockiert. Doch das Wort "Elite" lässt sie nicht mehr los. Sie schlägt den Job aus und recherchiert ein Jahr lang an Elite-Universitäten, Elite-Akademien, Elite-Internaten. Sie taucht in eine Welt ein, in der Menschen, die weniger als 70 Stunden pro Woche arbeiten, "Minderleister" heißen, in der 20-jährige Eliteanwärter Talkshowauftritte trainieren und Teenager Karriereberatungen buchen.


Heinbokel, Annette
Überspringen von Klassen – Hochbegabte: Individuum – Schule –Gesellschaft, Lit Verlag 1996, ISBN 3825830411.
Hochbegabte Kinder fühlen sich vom normalen Schulstoff häufig unterfordert. Zu den Möglichkeiten, dieser Unterforderung zu begegnen, gehört das Überspringen von Klassen.
Für diese Untersuchung wurden die Erfahrungen niedersächsischer Grundschulen und Gymnasien ausgewertet.
Fazit: Wenn das richtige Kind im richtigen Moment springt und durch das Elternhaus und die Schule angemessen unterstützt wird, geht es ihm danach sowohl in Bezug auf die intellektuellen Anforderungen als auch in Bezug auf sein emotionales Befinden besser als vorher.


Heinbokel, Annette
Hochbegabte – Erkennen, Probleme, Lösungswege, Lit Verlag 2004, ISBN 3825830780
Hochbegabte Kinder hat es zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften gegeben. In der Bundesrepublik bestand mehrere Jahrzehnte die Meinung, es sei nicht nötig, sich um sie zu kümmern.
Mehr und mehr hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass hochbegabte Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung stammen und auch in Familien leben, die nur wenig unterstützen können. Wenn auf ihre Bedürfnisse nach Wissen, nach dem Verstehen von Zusammenhängen, ihre schnelle Auffassungsgabe und ihre Ungeduld mit ständigen Wiederholungen zu Hause und im Schulalltag angemessen eingegangen wird, entwickeln hochbegabte Kinder nicht mehr Probleme als andere Kinder auch.


Im Labyrinth. Hochbegabte Kinder in Schule und Gesellschaft, Lit Verlag 2000, ISBN 3825852059
Thematisch breit angelegte Aufsatzsammlung zu Fragen des Erkennens und Förderns von Hochbegabungen sowie zum Bewältigen von Alltagsproblemen mit hochbegabten Kindern und Jugendlichen.


Jäkel, Julia
Schwache Schüler richtig fördern bei rubin

Unter folgendem Link finden Sie einen Artikel aus dem Wissenschaftsmagazin rubin zum Thema „Schwache Schüler richtig fördern“ von Dr. Julia Jäkel (Entwicklungspsychologie) (30.07.2014):

www.rubin.rub.de/de/standpunkt


Jost, Monika
Extra-Klasse? Hochbegabte erkennen und begleiten, Universum Verlag 2008, ISBN 3898692205
Jost unterrichtet hochbegabte Kinder, arbeitet in der Lehrerfortbildung zu diesem Thema und ist auch Mutter einer hochbegabten Tochter. Vor diesem Erfahrungshintergrund und mit Belegen aus Forschungsmaterialien und Büchern informiert sie darüber, wie besonders begabte Kinder erkannt werden können, welche Probleme sie in Schule, Elternhaus und Freundeskreis haben und welche sinnvollen Fördermöglichkeiten es in der Schule und über die Schule hinaus gibt. Abschließend finden sich in dem Buch annotierte Literaturhinweise und eine Adressenliste mit Hinweisen auf Schulen, Wettbewerbe, Beratungsstellen etc.


Klement, Karl; Oswald, Friedrich
Begabungen entdecken – Begabte fördern, Lit Verlag 2009, ISBN 3825876020
Die Vielfalt der Begabungen, die in Personen oder auch in einer Person wahrgenommen werden können, soll damit angesprochen sein; auf Möglichkeiten und Wege der Hilfe und Förderung für begabte Kinder, Jugendliche und Erwachsene soll hingewiesen werden.


Mönks, Franz J. & Ypenberg, Irene H.
Unser Kind ist hochbegabt – Ein Leitfaden für Eltern und Lehrer, Ernst Reinhardt Verlag 2005, ISBN 3497017663
Dieser Leitfaden entstand aus einem praktischen Bedürfnis:
Immer wieder klagen Eltern und Pädagogen darüber, dass oft erst nach mühseligen Anstrengungen die richtige erzieherische und fördernde Hilfe gefunden wird, die das hochbegabte Kind so dringend braucht. Nicht selten bekommen Eltern zu hören: "Seien Sie doch froh, dass Sie ein so kluges Kind haben. Andere Eltern wären glücklich, wenn sie ein solches Kind hätten." Ist Hochbegabung schon im frühen Kindesalter zu erkennen? Sind hochbegabte Kinder problematisch? Wie können Erziehungs- und Schulprobleme vermieden werden? Diese und andere Fragen beantwortet das Taschenbuch.


Müller, Theresa
Ist unser Kind hochbegabt?, Urania-Ravensburger Verlag 2002, ISBN 3332011332
Müller erläutert Eltern hochbegabter Kinder, wie sie die Hochbegabung ihres Sohnes oder ihrer Tochter frühzeitig erkennen können, verweist auf Möglichkeiten und Grenzen von Intelligenztests, zeigt, welche Probleme in Kindergarten, Grundschule und Gymnasium zu bewältigen sind, und macht deutlich, dass gerade „Wunderkinder“ oft mit manchen Problemen kämpfen müssen. Ein informativer Elternratgeber mit vielen praktischen Hinweisen und Hilfen.


Preckel, F.; Schneider, W. und Holling, H.
Diagnostik von Hochbegabung, Göttingen: Hogrefe
Wie und woran ist Hochbegabung zu erkennen? Was sind wesentliche Kriterien intellektueller Hochbegabung? Diese Fragen sind durchaus umstritten und werden vielfach kontrovers diskutiert. Das Buch illustriert die wesentlichen Problempunkte und zeigt Antworten auf. Der Band stellt den aktuellen Stand der Forschung zur Hochbegabung dar. Neben den Bereichen Schulleistungen, insbesondere auch der schulischen Minderleistung (Underachievement), Intelligenz und Kreativität finden eine Vielzahl von Personenmerkmalen Berücksichtigung. Es werden Perspektiven der Hochbegabungsdiagnostik aufgezeigt, indem u. a. auf Möglich keiten der Diagnostik der Arbeitsgedächtniskapazität, der Selbststeuerung und des Persönlichkeitsmerkmals der «Overexcitabilities» eingegangen wird. Weiterhin werden methodische Aspekte der Testdarbietung sowie Besonderheiten der Auf gabenkonstruktion erörtert. Entwicklungspsychologische Aspekte sowie spezielle Anwendungsfragen von Hochbegabungsdiagnostik bilden eine weiteren Schwerpunkt. Abgerundet wird der Band mit Hinweisen zur Differenzialdiagnostik von Hochbegabung und Aufmerksamkeitsstörungen.


Reichle, Barbara
Hochbegabte Kinder. Erkennen, fördern, problematische Entwicklungen verhindern, Beltz Verlag 2004, ISBN 3407253516
Reichle vermittelt Grundlegendes über das Phänomen der Hochbegabung, erläutert Möglichkeiten der Diagnostik, beschreibt Fördermaßnahmen und macht Vorschläge für ihre praktische Umsetzung in der Schule. Im Anhang finden sich u.a. eine Checkliste als Diagnoseinstrument sowie Hinweise auf Schulen mit besonderen Förderprogrammen und auf Schüler- und Jugendwettbewerbe.


Scholz, Angela
Mein Kind hat Tics und Zwänge - Erkennen, verstehen und helfen beim Tourette-Syndrom, Vandenhoeck & Ruprecht Verlag 2006, ISBN 3525458851
Das Anliegen des Buches ist es, sowohl aus Sicht der Betroffenen als auch der Fachleute Erfahrungen, Einschätzungen und Fakten zu Tics, Zwängen und Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörungen aufzuzeigen, um diese besser erkennen, verstehen und behandeln zu können. Motorische und verbale Tics (Tourette-Syndrom), Zwangsmerkmale und Aufmerksamkeitsprobleme treten oft gemeinsam bei ein und derselben Person auf und führen fast immer zu Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen.
Angela Scholz, selbst Mutter eines Kindes mit Tourette-Syndrom, und andere Betroffene schildern die Symptomenvielfalt und den alltäglichen Umgang mit dieser neuropsychiatrischen Störung.
Ergänzend werden auf häufig gestellte Fragen zu dieser chronischen Gesundheitsstörung fachlich kompetente Antworten geboten. Sie berühren Probleme in der Schule, bei der Arbeit, im sozialen Umfeld und zu Hause und gehen auf die Behandlung mit Medikamenten ein.
Prof. Dr. med. Aribert Rothenberger ist Professor und Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie an der Universität Göttingen.
Angela Scholz ist Mutter eines Kindes mit Tourette-Syndrom und Zwangssymptomen.


Schwertfeger, Bärbel
Zu schlau für den Job, bei Spiegel Online

Unter folgendem Link finden Sie einen interessanten Artikel von Spiegel Online zum Thema Hochbegabung und Beruf „Zu schlau für den Job“ von Bärbel Schwertfeger (03.06.2013):

www.spiegel.de/karriere/berufsleben/hochbegabte-bei-der-arbeit-geniale-nervensaegen-a-903166.html


Simchen, Helga
Kinder und Jugendliche mit Hochbegabung, Kohlhammer Verlag 2005, ISBN 317018735X
Schulversagen trotz hoher Intelligenz kombiniert mit Verhaltensauffälligkeiten und geringem Selbstvertrauen - was sind die Ursachen dafür? Dieses Buch gibt Antworten und zeigt, wie betroffenen Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann. Es wendet sich an Eltern, Erzieher, Lehrer und Therapeuten, die mit dieser Problematik konfrontiert werden. Die Autorin verdeutlicht, dass Entwicklungsverzögerungen und psychische Auffälligkeiten nicht nur bei Hochbegabten durch eine frühzeitige Diagnostik besser und gezielter behandelt werden können, damit sie Schullaufbahn und Lebensqualität nicht beeinträchtigen. Dabei steht nicht die Behandlung einzelner Symptome, sondern deren Ursache im Vordergrund. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen wird erläutert, wie sich diese Kinder und Jugendlichen ihrer Fähigkeiten bewusst werden, davon profitieren und ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln können.


Stapf, Aiga
Hochbegabte Kinder. Persönlichkeit, Entwicklung, Förderung, Beck Verlag 2008, ISBN 3406502520
Stapf behandelt Persönlichkeit und Entwicklung hochbegabter Kinder, informiert über Instrumente psychologischer Diagnostik sowie Beratungsmöglichkeiten bei Hochbegabung und beschreibt, wie hochbegabte Kinder in der Familie, im Kindergarten und in der Schule zurechtkommen. Am Schluss gibt es neben ausführlichen Literaturhinweisen eine Auswahl nützlicher Adressen von Beratungsstellen und Verbänden. Ein umfassend und ausführlich angelegter Überblick.


Teeke-Grote, Barbara
Ich bin hoch begabt., Shaker Verlag, ISBN 978-3-8440-1459-4
Hochbegabte Kinder und Jugendliche und ihre Eltern berichten zu den Bereichen Kindergarten, Schule, Freizeit und Freundschaft.


Trautmann, Thomas
Hochbegabt – was n(t)un?, Lit Verlag 2008, ISBN 3825872149
Der vorliegende Band stellt ein dynamisches Mikado-Modell vor, um die höchst individuellen Ausprägungen von Hochbegabung erklären zu helfen. Ergänzend werden wesentliche Hilfen zusammengestellt, auf die Kinder und Jugendliche in den unterschiedlichen Systemen - Kindergarten und Schule - zurückgreifen können. Lehrerinnen, Kinder und Eltern werden ermutigt, miteinander in Kommunikation zu bleiben, um einander verstehen und sich in ihrer Individualität akzeptieren zu lernen.


Tücke, Manfred
Schulische Intelligenz und Hochbegabung, Lit Verlag 2005, ISBN 3825883647
Schulische Hochbegabung ist seit einigen Jahren ein zentrales Thema in der Bildungsdiskussion, in den Medien und in der interessierten Öffentlichkeit. In diesem Band, der für (zukünftige) Lehrer und Eltern geschrieben wurde, wird kurz und verständlich, aber dennoch fachlich kompetent Basiswissen vermittelt, das den Leserinnen und Lesern ermöglicht, die unterschiedlichen Informationen und Veröffentlichungen zum Thema „Hochbegabte Kinder“ zu verstehen und zu bewerten.


Urban, Klaus K.
Hochbegabungen – Aufgaben und Chancen für Erziehung, Schule und Gesellschaft, Lit Verlag 2004, ISBN 3825882462
Die Diskussion zum Thema Hochbegabtenförderung wurde Ende der 70er Jahre mit angestoßen. Der Autor gehörte zu den Initiatoren, die die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten dokumentierten und sie immer wieder bereicherten und angetrieben hatten. Die Themen  betreffen u. a. vorschulische Erziehung, schulische Integration und Fördermaßnahmen, Möglichkeiten der Erkennung und Identifikation, Underachievement, Verhaltensauffälligkeiten und Hochbegabtenförderung in der Bundesrepublik. Er plädiert für eine begabungsentwickelnde und begabungsgerechte Schule und für eine Erziehung, die letztlich „Verantwortliche Kreatelligenz“ zum Ziel hat.


Vom Scheidt, Jürgen
Das Drama der Hochbegabten. Zwischen Genie und Leistungsverweigerung, Piper Verlag 2006, ISBN 3492244955
Vom Scheidt beleuchtet das breite Spektrum der Hochbegabungen bei Erwachsenen. Er beschreibt die Gruppe der Erwachsenen, die sich ihrer eigenen Hochbegabung nicht bewusst ist, und zeigt, wie sie ihre Fähigkeiten besser erkennen und einsetzen können. Ein lebendig geschriebenes Sachbuch mit vielen Beispielen, anschaulichen Geschichten und einem Selbsttest.


Winner, Ellen
Kinder voll Leidenschaft – HochBegabungen verstehen, Lit Verlag 2007, ISBN 3825804461
Kinder voll Leidenschaft entwickeln früh eine Domäne. Sie lernen leicht und schnell. Kinder voller Leidenschaft halten sich konsequent an ihr eigenes Drehbuch. Sie verfolgen hartnäckig ihre eigenen Vorstellungen und lernen in eigener Regie. Sie erfinden eigene Regeln und neue Problemlösungen. Kinder voll Leidenschaft kennzeichnet eine wütende Wissbegierde. Sie erleben Flow, sie erleben Glück und bringen hervorragende Leistungen.


Literatur für Fachleute

Kurzauswahl

Elbing, Eberhard
Hochbegabte Kinder, Strategien für die Elternberatung, Reinhardt, 2000
Eltern hochbegabter Kinder sehen sich oft mit ganz spezifischen Anforderungen und Problemen konfrontiert. Auf der Basis langjähriger Erfahrungen und konkreter Daten hat der Autor einen präzisen Leitfaden für die Elternberatung erarbeitet. Verschiedene Beratungsstrategien und ihre praktische Anwendung werden detailliert dargelegt und dabei die unterschiedlichen Phasen des Beratungsverlaufs berücksichtigt.


Feger, B.
Förderprogramme für Hochbegabte. Überlegungen zur Planung und Durchführung. Psychologie-in-Erziehung-und-Unterricht,1987


Freund-Braier, Inez
Hochbegabung, Hochleistung, Persönlichkeit, Waxmann, 2001
Dipl.-Psych. Dr. Inez Freund-Braier stellt Untersuchungen und Ergebnisse der Hochbegabtenforschung dar. Zwei größere Stichproben hochbegabter und hochleistender Jugendlicher wurden im Rahmen des „Marburger Hochbegabtenprojekts“ hinsichtlich diverser Persönlichkeitsmerkmale mit geeigneten Vergleichsgruppen kontrastiert.


Heller, K. A.
Hochbegabung im Kindes- und Jugendalter, Hogrefe-Verlag: Göttingen. 2001


Jäckel, J.
Paternal book in reading as a resource for pre-schoolers’ cognitive skills – a comparison of Turkish migrant and German non-migrant families, Manuskript der Ruhr-Universität Bochum


Joder, Karin
Die Diagnose "Hochbegabung" - Reaktionen von Eltern und Erwachsenen, S Roderer Verlag, Regensburg 2008, ISBN 978-3-89783-632-7
Die Frage der Reaktionen von Eltern und Erwachsenen auf die Diagnose „Hochbegabung“ wurde bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht. Im Rahmen ihrer berufsbegleitenden Dissertation hat sich die Autorin Dr. Karin Joder daher mit folgenden Fragen beschäftigt. Wie reagieren Eltern, wenn sie von der Hochbegabung ihres Kindes erfahren? Sind Eltern enttäuscht, wenn sie kein hochbegabtes Kind haben? Was verändert sich nach der Diagnose "Hochbegabung" für Eltern und Kind im Umfeld Familie, Kindergarten bzw. Schule oder Freizeit? Wie reagieren Erwachsene, wenn sie erst spät - oft erst mit 30 oder 40 Jahren - von ihrer Hochbegabung erfahren? Was verändert sich nach der Diagnose für Erwachsene im Umfeld Partnerschaft, Studium bzw. Beruf, Lebenszufriedenheit oder Selbstvertrauen?


Koop, Christina; Müller, Götz; Schenker, Ina; Welzien, Simone und die Karg-Stiftung
Begabung wagen - Ein Handbuch für den Umgang mit Hochbegabung in Kindertagesstätten, verlag das netz, Weimar Berlin 2010
Die Herausgeber ermöglichen mit dem vorliegenden Handbuch Erziehern eine Orientierung im Feld der Hochbegabung. Reich bebildert mit Aktionsfotos von Kindern in Einrichtungen mit Schwerpunkt Hochbegabung, gliedert sich das Bcuh in vier, von einer Vielzahl Autoren verfassten, Abschnitte: Elementarpädagogik und Entwicklungspsychologie; Modelle, Diagnostik und besondere Herausforderungen; Praxis der Förderung hochbegabter Kinder in der KiTa; Kooperation und Netzwerke.


Rauer, W. & Schuck, K. D.
Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen, Beltz Test GmbH, 2004


Schütz, C.
Leistungsbezogenes Denken hochbegabter Jugendlicher. „Schule mach’ ich doch mit links!“, 2004


Sen, Mitra Anne
Springerklassen – Akzeleration am Gymnasium, Lit Verlag, 2011
Evaluation eines Schulversuchs - In dieser Arbeit wird ein Schulversuch für begabte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler evaluiert. An einer Stichprobe von 124 Jugendlichen in Springer- und 514 in Regelklassen werden die Auswahlkriterien für die Teilnahme an akzelerierten Klassen in der gymnasialen Mittelstufe überprüft. Die Lern- und Leistungssituation in den Klassentypen wird untersucht, Leistungsmerkmale, Persönlichkeitsmerkmale und soziale Umweltmerkmale verglichen. Die Ergebnisse der Untersuchung werden differenziert dargestellt und mit Blick auf praktische Konsequenzen für pädagogisches Handeln diskutiert.


Spahn, Christine
Wenn die Schule versagt - Vom Leidensweg hochbegabter Kinder, MUT- Verlag Asendorf, 1997
Schätzungsweise 300 000 hochbegabte Kinder und Jugendliche gibt es in Deutschland. Sie gehören zu den Minderheiten unserer Gesellschaft. Experten gehen davon aus, dass die Hälfte der Hochbegabten ihr Begabungspotential keineswegs entfalten kann, nicht gefördert wird und deshalb scheitert. Von diesen Kindern handelt dieses Buch.
Dr. phil. Christine Spahn, seit Herbst 1996 Mitglied im Arbeitskreis des Staatsinstituts für Schulpädagogik und Bildungsforschung in München zur Erstellung von Unterrichtsmaterialien für besonders begabte Grundschulkinder.


Terman, L. M., et al.
Mental and physical traits of a thousand gifted children. Genetic studies of genius, Vol. I,
Stanford University Press, 1925


Terman, L. M., et al.
The discovery and encouragement of exceptional talent, American Psychologist, 1954


Stand: 29.10.2014

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